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Herklotzgasse 21 und die jüdischen Räume in einem Wiener Grätzel
beschäftigt sich mit Formen jüdischen Lebens in Wien Fünfhaus. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts ist die Dokumentation des wenig bekannten vielfältigen jüdischen Vereinslebens vor 1938. All dies wurde durch die Gestaltung einer Ausstellung, einer wissenschaftlichen Tagung zum Thema "Jüdisches Vereinswesen" sowie durch einen begleitenden Katalog realisiert. Der Jewish Welcome Service, der das Projekt bereits im Herbst 2007 (Reise nach Israel der Projektinitiatoren zur Durchführung von Oral History Interviews) unterstützt hat, hat im Oktober/November 2008 20 ehemalige BewohnerInnen des 15. Bezirks und ihre Angehörigen anlässlich der Ausstellungseröffnung zu einem einwöchigen Wien-Besuch eingeladen.
www.herklotzgasse21.at
Schulprojekt Radetzkyschule, BRG 3
Eine weitere Intitiative ist die der Professorin Renate Mercsanits, die an der Radetzkyschule - wie bereits zwei Jahre zuvor am Wasagymnasium - die Lebensgeschichten vertriebener wie ermordeter jüdischer SchülerInnen und Lehrer erforscht hat. Beide Schulen waren 1938 "jüdische Sammelschulen"; das Wasagymnasium hatte bereits 1936 (!) sogenannte "Judenklassen". Im November 2008 hat der Jewish Welcome Service ehemalige SchülerInnen und ihre Angehörigen zu einem einwöchigen Wien-Besuch anlässlich des Festakts und der Enthüllung der Gedenktafel am Radetzkygymnasium eingeladen. Der Jewish Welcome Service hat gemeinsam mit der Radetzkyschule den Aufenthalt und das Programm organisiert und die Betreuung der Gäste übernommen.
www.rg3.at
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Blick in den Ausstellungsraum, © Projekt Herklotzgasse 21

Makabi XV., Turnhalle Herklotzgasse 21, ca. 1925, © Projekt Herklotzgasse 21

Empfang ehemaliger SchülerInnen im Wiener Radetzkygymnasium,
© Radetzkyschule, BRG 3
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