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      News 2016      
 
    Ringturmverhüllung 2016:
"Sorgenfrei" von Ivan Exner

In den Sommermonaten verwandelt sich der Ringturm bereits zum neunten Mal in eine überdimensionale Kunstinstallation. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der tschechischen Konzerngesellschaft Kooperativa wurde 2016 der tschechische Maler Ivan Exner mit der Verhüllung des Ringturms betraut. Sein Werk „Sorgenfrei“ zeigt einen Jungen, der auf einer Anhöhe steht und Drachen steigen lässt.
Mehr zur Ringturmverhüllung

Sophie Freud im Gespräch
Seit 1978 ist Sophie Freud (91), Enkelin des Begründers der Psychoanalyse, wieder österreichische Staatsbürgerin, seit den 1960er-Jahren besucht sie die Stadt ihrer Kindheit regelmäßig. Im Jänner berichtete sie dem Historiker und Publizisten Peter Huemer bei einem Gespräch im Wiener Stadtsaal aus ihrem Leben. Der Erlös der Veranstaltung kam dem psychosozialen Zentrum ESRA zugute, das in Wien Opfer des NS-Terrors sowie deren Nachkommen betreut. Die Einladung von Sophie Freud wurde vom JWS unterstützt.
Infos in der Wiener Zeitung

Rafi Kishon erheitert im Jüdischen Museum
Anfang Februar besuchte Rafi Kishon, Sohn des israelischen Autors und Humoristen Ephraim Kishon mit Unterstützung des Jewish Welcome Service Wien. Bei der Veranstaltung im Jüdischen Museum unterhielt er das Publikum mit Heiterem und Besinnlichem aus dem Leben seines Vaters.

Freema Gottlieb in Wien
Im April besuchte die britische Autorin und Publizistin Freema Gottlieb (New York) auf Einladung des Jewish Welcome Service Wien und hielt dabei einen Vortrag im Republikanischen Club. Dabei erzählte sie von ihrem Vater, der im Krieg Rabbiner in Wien war, und plädierte dafür, das Judentum nicht über seine grausamen Erfahrungen zu definieren. In Kooperation mit der Theodor Kramer Gesellschaft und der frauenAG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge).
ORF-Artikel dazu

Besuchsprogramm für vertriebene jüdische
BürgerInnen und Nachkommen: 10.-17.4.2016

Im April lud der Jewish Welcome Service Vienna eine Gruppe vertriebener jüdischer Bürgerinnen und Bürger und Nachkommen zu einem einwöchigen Wien-Besuch ein. Die 50 Gäste kamen aus USA, Israel, Brasilien, Uruguay, Argentinien, Frankreich und England.
Besuchsprogramm für vertriebene jüdische BürgerInnen und Nachkommen Bundespräsident Dr. Heinz Fischer (l.) mit Harry Bibring (2.v.l.), Holocaust Überlebender aus England sowie mit VIG- Vorstandsdirektor Mag. Peter Höfinger und Susanne Trauneck (JWS). © Carina Karlovits/HBF
Weitere Fotos vom Empfang bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Leon Zelman Preis für Dialog und Verständigung an Gabriele Anderl
Der heurige Leon Zelman Preis ging an die Historikerin und Publizistin Gabriele Anderl. Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert und wird von der Stadt Wien gestiftet. Die Auszeichnung wurde Anfang Juni von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny im Wiener Rathaus übergeben. Anderl, so die Jury, "setzt sich in ihrer Arbeit seit Jahren umfassend mit der Entrechtung, Beraubung, Vertreibung, der Flucht und dem Exil Wiener Jüdinnen und Juden auseinander."
Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der Übergabe des heurigen Leon-Zelman-Preises
Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der Übergabe des heurigen Leon-Zelman-Preises an Gabriele Anderl (2.v.r.) - mit Laudatorin Joana Radzyner (2.v.l.) und Susanne Trauneck (JWS). © Walther Schaub-Walzer/PID
Weitere Infos
Laudatio von Joana Radzyner auf Gabriele Anderl
Dankesrede von Gabriele Anderl

Schenkung des Nachlasses von Mignon Langnas
"My mother was a heroine", sagte George Langnas über seine Mutter Mignon, die als jüdische Krankenschwester in Wien NS-Zeit und Krieg überlebte. Gemeinsam mit seiner Schwester Manuela übergab er im Juni den Nachlass seiner Mutter an das Jüdische Museum Wien. Die Tagebuchaufzeichnungen von Mignon Langnas aus den Jahren 1938 bis 1945 sind wichtige Zeugnisse jüdischen Lebens und Überlebens dieser Zeit. Der JWS unterstützte den Wien-Aufenthalt der Familie Langnas.

Nachkommentreffen
Auf Initiative des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs fand vom 26. bis 30. Juni ein Nachkommentreffen für von in der NS Zeit vertriebene jüdische Familien aus St. Pölten und Umgebung in Niederösterreich und Wien statt. Die vom JWS unterstützte Einladung umfasste auch einen Empfang im Ringturm durch Vienna Insurance Group-Vorstandsmitglied Dr. Judit Havasi. Das Projekt "Abgemeldet" setzt sich mit der Zwangsumsiedlung von St. Pöltner Juden und Jüdinnen in Sammelwohnungen nach Wien (1938–1942) auseinander. Kantor Paul Heller, Teilnehmer des Treffens, berichtet über den Besuch auf seinem Blog.


Kommende Veranstaltungen:

DEFIANT REQUIEM: Verdi at Terezín
Verdis Messa da Requiem im Ghetto Theresienstadt
siehe Einladung
Dienstag, 20. September 2016, 19:30 Uhr
Infos & Karten: Wiener Konzerthaus und OE-Ticket

Willkommen in meinem Salon!
ab 22. Oktober im Palais Schönburg

Berta Zuckerkandl, Wiens wohl bekannteste Saloniére, lädt in ihren Salon ein. Ein Theaterabend, bei dem man u.a. Persönlichkeiten wie Alma und Gustav Mahler, Herman Bahr, Johann Strauss, Otto Wagner und Gustav Klimt begegnet.
Infos & Karten: http://www.kunstspielerei.com/wp/

  Ringturm In den Sommermonaten verwandelt sich der Ringturm bereits zum neunten Mal in eine überdimensionale Kunstinstallation. © Robert Newald

Rafi Kishon bei seinem Besuch im Jüdischen Museum Wien Rafi Kishon bei seinem Besuch im Jüdischen Museum Wien – mit Museums-Direktorin Danielle Spera (r.) und Susanne Trauneck (JWS). © Sonja Bachmayer

Empfang jüdischer Bürgerinnen und Bürger im Rathaus Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, hier mit Barbara Grötschnig (m.), (Leiterin Sponsoring Wiener Städtische Versicherungsverein / VIG) und Susanne Trauneck (JWS) empfing die vom JWS nach Wien eingeladene Gruppe jüdischer Bürgerinnen und Bürger im Rathaus. © Walther Schaub-Walzer/PID
Weitere Fotos vom Empfang im Rathaus


Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der Übergabe des heurigen Leon-Zelman-Preises Schülerinnen und Schüler aus Wiener Schulen sprechen bei der Verleihung des Leon-Zelman-Preises über "Flucht - damals und heute". © Walther Schaub-Walzer/PID
Weitere Fotos von der Preisverleihung
Rede von Ichshadeep Singh
Rede von Miriam Vicovan


George Langnas "My mother was a heroine", sagte George Langnas bei der Übergabe des Nachlasses seiner Mutter Mignon an das Jüdische Museum Wien. © Trauneck, JWS