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1994: Informationsbroschüre zur "Halle der Begegnung" erscheint
1995: Eröffnung der "Halle der Begegnung" im Rehavia-Gymnasium in Jerusalem als Ort der Begegnung zwischen österreichischen und israelischen Jugendlichen. 250 Jugendliche werden in einem Aufsatz-Wettbewerb für die Teilnahme an der Eröffnung ausgewählt.
1997: Einladung von Teilnehmern der Organisation International March of the Living zu einem mehrtägigen Wien-Besuch, Wiederholung der Aktion 1998
1998: In Zusammenarbeit mit dem American Jewish Joint Distribution Committee: Einladung von jüdischen Studenten aus dem ehemaligen Jugoslawien; Einladung von 60 Überlebenden von Theresienstadt, Auschwitz und Riga zu einem einwöchigen Wien-Treffen
1999: Sechs Mitglieder des Staatsopernorchesters geben ein Kammerkonzert im Jewish Museum in New York. Im Anschluss daran Präsentation des Projekts "Mauthausen Memorial 2000". Eine weitere Präsentation des Projekts mit den Wiener Philharmonikern folgt in London.
2000: Mitarbeit des JWS bei Organisation, Konzeption und internationaler Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt "Mauthausen Memorial" Gedenkkonzert der Wiener Philharmoniker am 7. Mai 2000 in Mauthausen, Treffen von Befreiern und Befreiten im Wiener Rathaus, Begrüßung durch Bürgermeister Michael Häupl
2001: Leon Zelman repräsentiert den JWS beim 35-Jahr-Jubiläum der "Jerusalem Foundation"; Einladung von Überlebenden des "Kladovo-Transports" anlässlich einer Ausstellung im Jüdischen Museum Wien
2002: Einladung von rund 30 ehemaligen WienerInnen, die auf ihrer Flucht nach Palästina von der britischen Marine aufgehalten und auf Mauritius interniert wurden; Unterstützung der Filmdoku "Hakoah Lischot" über die Geschichte der Wiener Hakoah-Schwimmerinnen
2003: Unterstützung des Forschungsprojekts "Anthropologie im Nationalsozialismus" der anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien
2004: In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien: Organisation und Präsentation der Ausstellung "In Memoriam" über Psychiatrie im Nationalsozialismus mit Podiumsdiskussion im MuseumsQuartier Wien.
2005: Präsentation des Films "Wenn man lebt, erlebt man" (von Helga Embacher und Hannes Klein) anlässlich des 80. Geburtstages von Ari Rath, eines "Israelis mit Wiener Wurzeln"; Forsetzung der 2003 begonnenen Zusammenarbeit mit dem Gedenkdienst und dem London Jewish Cultural Centre; Einladung von vierzehn ZeitzeugInnen, die von den Nationalsozialisten vertrieben wurden und heute in England leben, zu einem einwöchigen Wien-Aufenthalt: Die Gäste des JWS haben zahlreiche Vorträge an Schulen in Wien und Österreich gehalten und jungen Menschen von ihren Schicksalen berichtet, die 1938 auf junge österreichische Juden zukommen sollten.
2006: Der Jewish Welcome Service feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Rathaus; Unterstützung eines Projekts des BR9 (Wasagasse), das die Biografien seiner vertriebenen und ermordeten jüdischen Schüler und Lehrer aufarbeitet; mit Wera Goldman lädt der Jewish Welcome Service die letzte noch lebende und aktive Ausdruckstänzerin anlässlich ihres 85.Geburtstages nach Wien ein
2007: Unterstützung des Filmprojekts Vienna's Lost Daughters durch Einladung der Protagonistinnen zur Filmpräsentation nach Wien; Start des Projekts Herklotzgasse 21; Festival anlässlich des 50.Todestages des Komponisten Erich W. Korngold: Einladung der Korngold-Enkel zur Ausstellungseröffnung im Jüdischen Museum Wien; gemeinsam mit ESRA und DRAVA-Verlag Präsentation des Buches Born in Vienna. Versuch einer Annäherung des Kommunikationswissenschafters Monroe E. Price
2008 & 2009: Das Projekt Herklotzgasse 21 beschäftigt sich mit Formen jüdischen Lebens in Wien - Fünfhaus. Der Jewish Welcome Service lädt dazu 20 ehemalige BewohnerInnen des 15. Bezirks und ihre Angehörigen nach Wien ein. Das Schulprojekt Radetzkyschule, BRG 3 dokumentiert die Lebensgeschichten vertriebener und ermordeter jüdischer SchülerInnen und Lehrer. Der Jewish Welcome Service lädt ehemalige SchülerInnen nach Wien ein. Das Jüdische Museum präsentiert 2008 eine Ausstellung zu Friedrich Torbergs 100.Geburtstag. Anlässlich 60 Jahre Israel: Tage der Kunst für junges Publikum. Alpine Peace Crossing, Initiative zur Erinnerung an die Flucht von Tausenden Juden im Jahre 1947 über die Hohen Tauern ("Krimmler Exodus").
2009: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des S.C. Hakoah lädt der Jewish Welcome Service vertriebene HakoahnaerInnen aus Israel, den USA und Australien zu einem mehrtägigen Wien-Besuch ein, betreut die Gäste und organisiert Empfänge in der Präsidentschaftskanzlei und im Wiener Rathaus. Bei einer Gedenkveranstaltung der ESRA wird - unterstützt vom JWS - die Kinderoper Brundibár aufgeführt und Greta Klingsberg (eine der wenigen noch Überlebenden des KZs Theresienstadt) aus Jerusalem eingeladen. Beim Projekt "Wien - Scheibbs - Wieselburg" werden Mitglieder der Familie Porges aus den USA und Peru eingeladen, und in Scheibbs wird eine Gedenktafel enthüllt. Für das Schulprojekt "Weggewiesen 1938" übernimmt der JWS die Reisekosten für ehemalige Schüler des Gymnasiums Kandlgasse zur Teilnahme an einer Gedenkfeier. Auch das Projekt der Psychotherapeutin Heidi Behn wird weiter unterstützt - dabei geht es um die Begleitung jüdischer Überlebender im Elternheim "Hogar Villa Israel" in Santiago de Chile. Im Rahmen dieses Projekts erscheint auch "Das Buch von Liebe und Tod. Fragmente jüdischen Lebens in Chile".
2010 & 2011: Einladung von Zeitzeugen zum Symposium "Jüdische Migration in Neuseeland" (Mitorganisation Jewish Welcome Service und Kooperation mit Gesellschaft für Exilforschung und Universität Wien). Unterstützung der Präsentation des Buchs "Sag' nicht, du gehst den letzten Weg. Fragmente europäisch-jüdischer Lebensge-schichten" bei ESRA, verfasst von Psychotherapeutin Heidi Behn, die Shoah-Überlebende im jüdischen Elternheim "Hogar Villa Israel" in Santiago de Chile begleitet. Einladung von Zeitzeugen zum Schulprojekt "Umgeschult am 28. April 1938" (Akademisches Gymnasium) sowie von Kelsens Enkelin zur Ausstellung "Hans Kelsen und die Bundesverfassung" im Bezirksmuseum Josefstadt, Unterstützung der Projekte "Jazz im Jüdischen Museum" sowie "Weggewiesen 1938" (Schulprojekt Kandlgasse). Neukonzeption der Broschüre Jüdisches Wien in Kooperation mit WienTourismus und PID (Erscheinungstermin Anfang April 2011).
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1995 trifft Leon Zelman den Bürgermeister von Jerusalem Teddy Kollek anlässlich der Eröffnung der "Halle der Begegnung" im Rehavia-Gymnasium Jerusalem

15. Juni 1998: Leon Zelman (m.) feiert seinen 70. Geburtstag im Parlament mit bedeutenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Fred Sinowatz (vorne l.) und Franz Vranitzky (vorne r.) gratulieren ebenso wie Leopold Gratz, Heinz Fischer, Paul Chaim Eisenberg, Rudolf Scholten und Henry O. Leichter (stehend, v.l.n.r., Foto: © Karl Schöndorfer)

7. Mai 2000: Die Wiener Philharmoniker spielen bei den Gedenkfeiern im Steinbruch des ehemaligen KZ Mauthausen. Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg (m.) mit dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant (l.) und Leon Zelman vor Beginn von Beethovens 9. Symphonie, die von Sir Simon Rattle dirigiert und vom ORF in alle Welt übertragen wird. (Foto: © ORF / Milenko Badzic)

Stadtrat Mailath-Pokorny, Vizepräsident des Jewish Welcome Service, empfängt die Protagonistinnen des Filmprojekts Vienna's Lost Daughters, die 2007 zur Filmpräsentation nach Wien gekommen sind. (Foto: © Media Wien)

Gemeinderätin Katharina Schinner (r.) und Susanne Trauneck vom JWS beim Empfang im Rathaus anlässlich "100 Jahre Hakoah"
(Foto: © Archiv Jewish Welcome Service)

Buch "Sag' nicht, du gehst den letzten Weg" von Heidi Behn
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